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Schlussbericht: Die Mainfranken-Messe sagt Danke!

An den Messetagen kamen rund 40.000 Besucher ans Würzburger Mainufer um die Angebote der 300 Aussteller zu erkunden. Damit ist die Mainfranken-Messe, als eine der ersten Veranstaltungen in der Region und eine der ersten Messen in Deutschland, in kompakterer Version, wieder in den Messebetrieb gestartet und hat damit die Erwartungen erfüllt.

Würzburg – Die Geschäftsführer des Messeveranstalters AFAG, Henning und Thilo Könicke, sprechen zum Messeabschluss ihren Dank an die Stadt Würzburg und die Region aus: „Wir möchten den 300 Ausstellern für ihr Vertrauen und ihren Einsatz danken. Wir danken den 38.500 Besuchern, dass sie sich in einer besonderen Zeit für einen Messebesuch entschieden haben und wir danken den Servicepartnern, Messebauern und Dienstleistern, die diesen Kraftakt ermöglicht haben. Für uns war immer eines klar: Lieber eine Mainfranken Messe unter besonderen Bedingungen und Herausforderungen, als keine Mainfranken Messe in diesem Jahr.“

Die Stadt Würzburg ist Trägerin der Mainfranken-Messe und hat in der Würzburg-Halle ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Oberbürgermeister Christian Schuchardt zieht ebenfalls Bilanz: „Die Mainfranken-Messe ist alle zwei Jahre eine große Leistungsschau, dieses Mal aber in einer ganz neuen Bedeutung: Die AFAG und die Aussteller haben bewiesen, dass man der Pandemie mit viel Willen, Vernunft und Kreativität eine Messe abtrotzen kann. Das Experiment ist gelungen und dieser Pionierarbeit werden hoffentlich zahlreiche weitere Impulse für die Wirtschaft Unterfrankens folgen. Der Weg Richtung Normalität ist ein ganzes Stück kürzer geworden.“
Mainfranken-Messe Projektleiter Stephan Dovern hatte in den Vorbereitungen mit vielen fremdbestimmten Herausforderungen zu kämpfen: „In den vergangenen Monaten lag die Messebranche brach und es ist klar, dass es in diesem Jahr noch nicht möglich ist, an das quantitative Niveau der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Das Verhältnis von Besuchern zu Ausstellern war jedoch bei dieser Mainfranken-Messe, vergleichbar zu den Vorveranstaltungen und die Angebote der Aussteller haben alle Themenbereiche abgedeckt. Deswegen sind wir jetzt in einer stabilen Situation, aus der wir in den nächsten Jahren gut aufbauen und wieder wachsen können.“

Vor allem im größten Angebotsbereich der Mainfranken-Messe mit den Angeboten rund ums Bauen und Wohnen waren viele neugierige Besucher, die sich intensiv für die Produkte interessiert haben und damit zufriedene Aussteller und die Hoffnung auf ein gutes Nachgeschäft hinterlassen. Für Aussteller, die Mitnahmeprodukte im Angebot hatten und von großen Besuchermengen leben, hat es in diesem Jahr ein paar Tage länger gedauert, bis sie ihre Umsätze einfahren konnten. Insgesamt können aber auch unter ihnen viele mit einer zufriedenstellenden Bilanz die Mainfranken-Messe 2021 abschließen.

Die starken Partner der Mainfranken-Messe prägen das Gesicht der Veranstaltung und waren in diesem Jahr mit abwechslungsreichen Programmen dabei, so zum Beispiel der Bezirk Unterfranken, der Bayerische Rundfunk, der Bayerische Bauernverband, der BUND Naturschutz sowie Universität, Uniklinikum Würzburg und die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt FHWS. Die Mainfranken-Messe ist alle zwei Jahre die Heimat der Region und seit diesem Jahr auch Heimat der regionalen Sportvereine. Erstmals haben sich die Würzburger Sportvereine im großen Stil auf der Mainfranken-Messe präsentiert, koordiniert vom Fachbereich Sport der Stadt Würzburg. Diese Prämiere war ein echter Erfolg. Rund 30 Vereine waren im Wechsel an den neun Tagen vor Ort und haben sich und ihre Sportarten präsentiert. Die Vereine möchten auch beim nächsten Mal wieder auf der Mainfranken-Messe mit dabei sein.

Die neue Geländestruktur mit weniger aber dafür größeren Hallen sowie das außengastronomische Angebot, das ins Messegeschehen integriert wurde, haben sich in diesem Jahr bewährt und sollen auch bei der nächsten Messe beibehalten werden. Die nächste Mainfranken-Messe findet vom 30. September bis 8. Oktober 2023 am Würzburger Mainufer statt.

Aussteller-Stimmen zur Mainfranken-Messe 2021:

Karl Endrich, elements:
"Unser Eindruck war, dass es in diesem Jahr mehr um Qualität, statt um Quantität ging. Wir hatten die Ruhe für gute Gespräche, weil der Besucherstrom nicht so groß war. Unsere Erwartungen wurden zu 100 Prozent erfüllt. Wir sind rundum zufrieden, denn an unserem Stand waren wir ständig mit Gesprächen oder Beratungen beschäftigt. Unser Ziel für die Messe war es, unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und das ist uns gelungen. Wir werden 2023 definitiv wieder mit dabei sein."

Pia Petzenhammer, Fachbereich Sport, Stadt Würzburg:
"Wir waren erstmals mit den Würzburger Sportvereinen auf der Mainfranken-Messe mit dabei. Insgesamt fast 20 Vereine haben sich hier mit eigenen Ständen präsentiert, im Programm haben ebenfalls 20 Vereine mitgewirkt und insgesamt 75 Programmpunkte präsentiert. Die Vereine, die dabei waren, waren sehr engagiert, super vorbereitet und haben tolle Sachen gezeigt. Die Außenfläche, die erst von den Rimparer Wölfen und dann von den Würzburger Kickers bespielt wurde, kam super an und beim Beachfeld und den Tischtennisplatten war immer Action. Viele Kinder, vor allem unter der Woche die Schüler, haben die Angebote genutzt und neue Sportarten ausprobiert. Mit dabei waren auch Angebote, die man nicht so kennt, wie Rhönrad, Ringtennis, Airbadminton oder Beachhandball. Für die Tanzgruppen war es nach fast zwei Jahren ohne Auftritte nun endlich wieder eine Möglichkeit ihr Können zu zeigen."

Rosalinde Baunach, Universität Würzburg:
„Unsere Mitmach-Experimente aus der Wissenschaft wurden von den Besucherinnen und Besuchern begeistert angenommen: Familien, Jugendliche, auch Rentnerinnen und Rentner sowie ganze Schulklassen haben viel Spaß dabei! Trotz Corona-Auflagen wurde der Uni-Mitmachstand fast durchgängig gut besucht, das Interesse an der „Wissenschaft zum Anfassen“ war wie immer beim Messe-Publikum vorhanden. Die Universität ist gedanklich schon mit neuen Experimenten für die nächste Messe in 2023 beschäftigt – denn nach der Messe ist schließlich vor der Messe!“

Bezirk Unterfranken:
"Natürlich hätten auch wir uns ein wenig mehr Besucherinnen und Besucher gewünscht. Aber mit Blick auf die Corona-Pandemie war wohl nicht mehr zu erwarten. Dem Bezirk Unterfranken ging es ohnehin insbesondere darum, ein klares Zeichen zu setzen: wir stehen hinter der Mainfranken-Messe, wir unterstützen dieses wichtige Projekt!" An den verschiedenen Messeständen in der Bezirks-Halle fanden zahlreiche fruchtbare Gespräche statt. Besonders angenehm empfanden die Vertreterinnen und Vertreter des Bezirks die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk, mit dem gemeinsam es gelang, während der Messe-Woche ein durchgängig interessantes, spannendes und informatives Programm zu gestalten.