Soziales Engagement in Afrika: Kirchliche Organisationen und weitere Institutionen informieren
- Der „Fair-Handels-Stand“ der Missionsbenediktiner von der Kongregation St. Ottilien in Münsterschwarzach bildet einen Schwerpunkt in der Halle. Die Ordensgemeinschaft mit ihrer mehr als hundertjährigen Geschichte in Tansania war eine der Promotoren in der soziokulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung vor allem im Süden der heutigen Republik Tansania.
- Aus den Kontakten des Ordens ergaben sich viele weitere Verbindungen, unter anderem die Arbeit der Deutschen Lepra-und Tuberkulose-Hilfe (DAHW), die im gesamten Land Lepra und Tuberkulose erfolgreich zurückdrängen konnte. Auch diese Organisation informiert in der Afrika-Halle.
- Mut und "Hilfe zur Selbsthilfe" bietet der gemeinnützige Verein Mbonda Lokito Kongo/ Kinshasa Kinderhilfe e.V. Straßenkindern in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Der Verein hilft den Kindern, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, sich eine eigene Existenz aufzubauen um unabhängig und selbstständig in der kongolesischen Gesellschaft bestehen zu können.
- Seit mehr als 40 Jahren hält die Stadt Würzburg städtepartner-schaftliche Verbindungen zu Mwanza in Nordwest-Tansania, genau wie das Missionsärztliche Institut, das ins dortige Bugando-Hospital und vor allem nach Moshi medizinischen Erfahrungs- und Personalaustausch leistet. Die durch dieses Institut, landesweit eingeführte Herstellung von Infusionen, mit einfachsten technischen Mitteln, ist ein Meilenstein in der Gesundheitsversorgung der ländlichen Bevölkerung Tansanias.
- Das bundesweit agierende Tansania-Netzwerk stellt sich zusammen mit der Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden und dem evangelisch-lutherischen Dekanat Würzburg anhand von Projektzusammenarbeit vor dem Hintergrund der nunmehr 50-jährigen Geschichte der Republik Tansania vor. Alle drei Institutionen verdanken dem friedlichen Miteinander der 120 Stämme dort eine positive und nachhaltige Zusammenarbeit mit ihren Gruppierungen und Partnern vor Ort.
- Und der Verbund katholischer Jugend- und Erwachsenenverbände (BDKJ, KDFB und KAB) zeigt anhand der traditionellen Herstellung von Lehmziegeln mit welchen Hemmnissen und Schwierigkeiten partnerschaftliche Zusammenarbeit bis zum heutigen Tag zu kämpfen hat.
- Der Verein „Würzburger Partnerkaffee e.V.“, der fairgehandelten Kaffee aus den Partnerregionen Tansanias regional vermarktet, stellt ebenfalls in der Halle 1 aus.

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